Das zweite Schuljahr und die erste Predigt

Das zweite Schuljahr und die erste Predigt

24. November 2019 Aus Von Patrick Weckerlein

Im September 2019 hat das zweite Schuljahr an der Bibelschule begonnen. Angi und ich sind ganz anders hier angekommen als im ersten Jahr, klar war auch schon alles sehr vertraut.

Zwischenzeitlich, jetzt haben wir schon Ende November, ist schon einiges passiert. Das zweite Jahr hat sehr viel intensiver angefangen wie das letzte. Es heißt ja auch „Mitarbeiterschule“ und das spürt man: mehr Aufgaben, längere Bibelverse zum auswendig lernen, Predigt Unterricht und einen Wochenendeinsatz bei einer Gemeinde, das alles zusätzlich zum normalen Studium, is klaaa.

Für mich war das ganz schön knackig, Epheser 6; 10-20 zu lernen. In der Schlachter 2000 ist das Kapitel überschrieben mit

„Der geistliche Kampf und die Waffenrüstung des Christen“.

Es geht darum das wir gerüstet sind im Kampf von Gut und Böse, der Hauptteil von Vers 14 – 17 lautet so:

So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft [zum Zeugnis] für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist

Nachdem das schriftlich abgegeben war und bevor wir zum Homiletik (Predigt) Unterricht eine Predigt schreiben sollten, wurde mir gesagt das an meiner Waffenrüstung noch zusätzlich ein Hammer sei, weil der Eindruck entstand das ich sehr nachdrücklich und direkt von Jesus erzählen würde, sozusagen mit der Holzhammer-Methode. Das war mir zwar nicht unbedingt klar, doch manchmal denke ich es geht nicht anders als gerade und direkt. Bei uns waren christliche Biker zu Besuch, die hatten ein Badge auf ihrer Kutte, der sagte: „turn or burn“ was es eigentlich voll auf den Punkt bringt.

Meine vorbereitete Predigt lief dann auch ganz gut, doch da waren genau diese Teile auch mit drin. An meiner „Waffenrüstung“ hängt eben zusätzlich zum Schwert auch ein Hammer.

In diesem Jahr durfte zum ersten Mal jeder persönlich sein Predigtthema wählen, wer zuhört und wo es stattfindet. Mein fiktiver Rahmen war wie folgt:

Meine Zuhörer bestanden zu 80% aus Nichtchristen und fand in einer Kellerbar statt, das Thema war aus Johannes 8; 32 „und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“

Es ist echt gut gelaufen und ich habe auch eine GUT Note erhalten und es wäre eine bessere geworden, wenn ich nicht so viel von mir selbst erzählt hätte, was zwar in den Kontext mit der Kellerbar und Zuhörer gepasst hat, aber die Aufgabenstellung zur Predigt war etwas anders. Ich war mega zufrieden und es hat auch sehr viel Spaß gemacht.

Benotet wurde von einem erfahrenen Mitarbeiter und von acht anderen Schülern, auch von dort kamen sehr befürwortende Worte 😊 Danke Leute.

Ja, es ist viel dieses Jahr, ja man muss wieder viel lernen und ja man ist irgendwie immer beschäftigt UND ja es macht sehr viel Spaß.